„Weine, die nicht jeder hat!“

Nach diesem Motto sucht Sibylle Cordugas als Einkäuferin ihre Weine aus.
Und die Maxime lautet: Keine Industrieprodukte!

Daher gibt es im Wildeshauser Wein-Kontor keine Massenproduktionen. Bei den hier vertretenen Weingütern und Winzergenossenschaften handelt es sich um kleine, feine Unternehmen, die qualitativ hochwertige Weine nach guter alter Tradition herstellen.

Bei der Auswahl der Weingüter orientiert sich Sibylle Cordugas an der Vielfalt der Rebsorten und den Referenzen der Prüfgremien.

Der Tradition folgend dominiert das deutsche Sortiment mit über 300 Sorten.

Vollmundige Burgundersorten aus Baden, eine Vielzahl an Rotweinsorten aus Württemberg, tolle Rieslinge, Silvaner und Grauburgundersorten aus der Pfalz, dem Nahegebiet,  Rheinhessen und von der Mosel, sowie kräftige, ausdrucksstarke Frankenweine sind das Gerüst des Verkaufsangebotes.

Dabei haben nur Winzer und Winzergenossenschaften mit großem Streben nach Qualitätsbewusstsein ihren Platz in den Verkaufsregalen des Wildeshauser Wein-Kontors. Die Nummer eins, zwei und drei der bundesweit besten Winzergenossenschaften sind im Sortiment vertreten.

Zwei Jungwinzer aus Württemberg und Rheinhessen, die als "Shootingstars" der Weinszene gelten, glänzen mit ihren Weinen, VdP- Prädikatsweingüter und weitere Winzer, die ganze Sammlungen an Weinprämierungen für ihre edlen Tropfen erhalten, gehören ebenfalls zu den Lieferanten.

Der gute Draht zu den Weingütern ist immer gewährleistet, da alle Einkäufe direkt getätigt werden.

Ähnlich wie bei den deutschen Winzern wird auch im europäischen Ausland sondiert. Hier kann nicht jeder Lieferant besucht werden, aber es sorgen die Importeure für die Selektion.

Mit den Impotreuren stehen Sibylle Cordugas Fachleute zur Verfügung, mit denen sie schon sehr lange und vertrauensvoll zusammen arbeitet. Jeder Neuzugang wird genau besprochen und dann hier im Norden verkostet.

Es hat sich gezeigt, dass viele Sorten und Jahrgänge, die in der Region gut schmecken, nicht ins Norddeutsche Klima passen.

 

 

 

Anmerkung:

Es müssen keine BIO- Weine sein, die uns das Gefühl geben "sauberen" Wein zu trinken. Alle  Winzer die Ihren Wein "handmade" machen überwachen ihre Weinberge genau. Im Frühjahr müssen die Trauben gegen Mehltau gespritzt werden,so wenig wie möglich. Das wird kurz vor - oder nach der Büte gemacht, dann gibt es keine chemische Keule mehr im Weinberg.

Die Schädlinge, die dann auftauchen und die Trauben schädigen würden, kann man wirkungsvoller und kostengünstiger mit so genannten "Duftfallen" von den Trauben weglocken. Das sind natürliche Duftaromen, die Mücken anlocken, so dass diese ihre Larven nicht in die Nähe der Trauben, die man ernten will ablegen. -- So einfach und doch wirkungsvoll kann Umweltschutz sein!! --

Wasser holt sich der Weinstock aus grosser Tiefe. Bis zu 10 m in der Erde wurzelt er. Aus dieser Tiefe ist jeder Wassertropfen tausendfach gefiltert.

Mehr braucht eine Weintraube nicht, um sich gesund zu entwickeln.